Börsenbrief ChartTec.de

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Aixtron [25.01.2012]
Aixtron mit Bodenbildung? - Die Aixtron-Aktie hat einen deutlichen Kursrueckgang hinter sich und zwischen Januar und November 2011 fiel die Aktie von 34,08 Euro auf 8,34 Euro zurueck. Zwischenzeitlich sehen wir eine Bewegung, die durchaus als Bodenbildung durchgehen koennte. Aktuell steht Aixtron mit 11,21 Euro ein wenig unter der Widerstands- und Signallinie bei 12,50 Euro, ein Schlusskurs UeBER dieser Linie wuerde den Boden aber wohl bestaetigen. Ich wuerde in diesem Falle dann einen Anstieg in Richtung 18,- Euro prognostizieren. Wer kaufen will und wagemutig ist, kann ein Stop-Buy knapp ueber 12,50 Euro platzieren, wer ein wenig mehr Sicherheit will wartet auf einen Schlusskurs ueber dieser Linie. Nach dem Kauf darf Aixtron nicht mehr unter 10,25 Euro zurueckfallen, dort sollte das Stop-Loss liegen.Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert, plant aber gegebenenfalls ein Engagement. [05.04.2011] Bei Aixtron sehen wir seit Januar 2011 eine (relativ) flache Abwaertsbewegung, die mit dem Einbruch vom Maerz eigentlich bereits ein wenig zu tief geraten ist, um noch als einfaches pull-back an die Hoechstkurse vom April 2010 zu gelten. Da wir ueber die beiden vergangenen Wochen jedoch eine deutliche Erholung gesehen haben, und uns auch von den Tiefstkursen bei rund 46,50 EUR auf 31,50 EUR verbessern konnten, habe ich ein wenig die Hoffnung, dass wir sehr bald einen Schlusskurs ueber 32,50 EUR sehen. Dies waere, meiner Meinung nach, ein erstes Anzeichen dafuer, dass die Abwaertsbewegung eine ''bull-flag'' im langfristige Aufwaertstrend darstellt. Ein Kaufsignal im MACD auf Wochenbasis kaeme den Bullen aktuell sehr gelegen. [28.01.2011] Nach meiner Analyse von Anfang Januar und meinem Kauf ins Musterdepot ist Aixtron leider in eine Korrektur gelaufen und die Long-Position wurde ausgestoppt. Die Abwaertsbewegung hat sich, meiner Meinung nach, als pull-back an die vorherige Widerstandslinie bei rund 29,- Euro herausgestellt und ich denke, dass wir nun an dieser Unterstuetzung nach oben abprallen und schlussendlich eine bull-flag sehen. Sollte ich mit dieser Vermutung richtig liegen, waeren Kurse um die 38,- Euro und hoeher machbar. Ich habe heute frueh wie angekuendigt 80 Stk. Aixtron gekauft und hoffe nun, dass wir nicht unter die 28,50 Euro zurueckfallen. [11.01.2011] Bei meiner vorherigen Analyse vom August 2010 drohte Aixtron noch an der Unterkante des Seitwaertstrends auszubrechen doch das von mir genannte Verkaufsignal bei einem Close unter 18,- Euro wurde zum Glueck nicht ausgeloest. Statt dessen konnten die Angriffe der Baeren bei rund 18,50 Euro abgewehrt werden und anschliessend konnten die Bullen sogar einen Ausbruch an der Oberkante erzwingen. Diesen Anstieg ueber 50% habe ich leider voellig verschlafen und jetzt schaue ich den Kursen hinterher. Ist es fuer einen Einstieg nun zu spaet? Ich denke nicht! Da wir gerade eine kurze Korrektur sehen sollte man vielleicht ein Stop-Buy bei 32,- Euro setzen und dann in einer Long-Position ein wenig Kapital riskieren. Wenn Aixtron den Ausbruch fortsetzt, dann richtig... [18.08.2010] Die Aixtron-Aktie, die 2009 sicherlich zu einem der Highflyer gehoerte, laeuft seit November vergangenen Jahres mehr oder weniger seitwaerts. Die Spanne dieser Bewegung ist zwar durchaus interessant - um aber zwischen der Unterstuetzung bei rund 19,- Euro und der Widerstandszone zwischen 25,- und 27,- Euro tatsaechlich Gewinne einzufahren muss man sein Handwerkszeug verdammt gut beherrschen und zusaetzlich auch wirklich viel Glueck haben.Aktuell haben wir nun ein deutliches Warnsignal erhalten: mein Handelssystem ist erst das zweite Mal seit April 2009 bearish geworden und durch die Naehe zur Unterstuetzung des 50,0% Retracement koennte durch den Bruch dieser Unterstuetzung eine Trendwende auf der uebergeordneten Ebene anstehen! Ein Close unter 18,- Euro wuerde, meiner Meinung nach, Platz bis 13,- Euro oeffnen und diese 5,- Euro drohenden Kursverlust sollte man dann auch versuchen auf der Short-Seite mitzunehmen. [09.07.2010] Nach dem fast unglaublichen Anstieg der Aixtron-Aktie hat sich seit April nun eine Seitwaerts-/ Abwaertsbewegung ergeben und derzeit duempeln die Kurse um das 38,2% Retracement herum. Wobei duempeln bei einer Range mit einer Unterkante bei rund 19,- Euro und einer oberen Begrenzung bei rund 23,50 Euro natuerlich nur verglichen mit der bisherigen Volatiliaet die richtige Bezeichnung ist. Wie geht es nun aber weiter? Ich befuerchte, dass Aixtron die Unterstuetzung verlieren koennte und dann zuegig bis 13,50 Euro einbricht. Um sich aber fuer eine Short-Position zu qualifizieren sollte die Aktie ein Close unter 18,00 Euro zeigen! Die folgenden 4,50 Kursverlust reichen dann allemal fuer ein paar Euro Gewinn auf der kurzen Seite... [08.01.2010] Die unglaubliche Rallye bei Aixtron hielt bis Mitte Dezember an und die Aktie wurde, kurz vor ihrer Verzehnfachung, bei 25,71 Euro in eine Korrektur bis fast an das 23,6% Retracement gezwungen. Die Situation ist natuerlich etwas ungluecklich: eine Trendwende waere erst durch einen Stand unter 17,- Euro bestaetigt - aber wer will schon so viel Gewinn wieder abgeben? Wer schon sehr lange dabei ist koennte eine solche Korrektur durchaus aussitzen, wer erst spaeter in den Zug eingestiegen ist, sollte an eine Realisierung der Gewinne nachdenken. Sehr bedenklich ist meiner Meinung nach, dass der MACD eindeutig dreht. Dies koennte darauf hindeuten, dass Aixtron tatsaechlich uebertrieben hat. [23.04.2009] Die Aktie von Aixtron versuchte sich seit Oktober vergangenen Jahres mehrfach am Widerstand bei rund 4,50 Euro und im Januar kam es sogar zu einem kurzen Fehlausbruch ueber diese Marke hinaus. Es folgte anschliessend nochmals ein Ruecksetzer auf 3,00 Euro bevor der Wert dann seit Anfang Maerz in einen neuen Aufwaertstrend einschwaenkte. In der vergangenen Woche sahen wir einen Wochenschlusskurs ueber 5,00 Euro und ein Kaufsignal laut meinem Handelssystem. Die allgemeine Schwaeche in dieser Woche zog Aixtron nochmals auf rund 4,60 nach unten und somit ergaebe ein erneuter Kurs ueber 5,50 Euro ein in meinen Augen sehr gutes Einstiegssignal. Meine Ueberlegung: eine Long-Position per Stop-Buy-Limit ca. 5,50 Euro kaufen und das Stop-Loss bei ca. 4,40 Euro platzieren (also knapp unter dem 23,6% Retracement). Stop-Loss kontinuierlich nachziehen und um die 7,50 Euro verkaufen. Dort liegt der Zielkurs aus der Bodenbildungformation und ein heftiger Widerstand vom 3. Quartal 2008.
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Wirecard [24.01.2012]
Wirecard: Ausbruch geglueckt, pull-back beendet? - Die Wirecard-Aktie hat in der vergangenen Woche erstmals einen Schlusskurs ueber dem Widerstand bei rund 13,25 Euro ausgebildet und anschliessend die 14,25 Euro erreicht. Es folgte ein minimaler Ruecksetzer und aktuell stehen wir bei rund 13,93 Euro. Ich gehe im Augenblick davon aus, dass der Ausbruch nach oben fortgesetzt wird und vorher kein Ruecksetzer unter die 12,40 Euro erfolgen muss. Mit dem aktuellen Kaufsignal duerfte ein Anstieg bis rund 15,00 Euro machbar sein. Ich werde die Aktie daher heute Nachmittag in mein Depot kaufen. [19.02.2009] Und wieder einmal hat sich ein ''v-foermiger Boden'' als nicht tragfaehig erwiesen. Die Bewegung vom Juli 2008 bis September 2008 brachte nur eine kurze Erholung bei Wirecard und der folgende Einbruch hinterliess heftige Verluste bei allzu mutigen Einsteigern. Auch mein vorgeschlagener Einstieg bei 8,25 EUR erwies sich als Fehler, das Stop-Loss wurde dann bei 6,- EUR ausgeloest. Dieses Stop-Loss war richtig und wichtig, brachen die Kurse dann in der Folge bis 3,25 EUR ein. Seit Oktober bildet sich nun eine volatile Seitwaertsbewegung zwischen rund 3,50 EUR Euro und rund 5,00 Euro aus. Auch wenn ich die bullishe Seite im Augenblick ein wenig praeferiere ist der Chart dennoch nicht ausreichend positiv fuer eine Kaufempfehlung. [28.08.2008] Wirecard hat einen brutalen Einbruch hinter sich: stand die Aktie im Mai noch bei rund 14,50 Euro, wurde der bisherige Tiefststand der aktuellen Bewegung im Juli bei rund 3,75 Euro festgestellt. Wir haben nun seit Juli eine Verdoppelung der Kurse gesehen, die entsprechende Bewegung war in der Kuerze der Zeit natuerlich v-foermig. Bei rund 8,00 Euro haben wir aktuell das 38,2% Retracement beruehrt und ich wuerde mich nicht wundern, wenn wir eine nochmalige Korrektur bis mindestens 4,50 Euro sehen wuerden. Bestehende Long-Positionen sollten tiefstens(!) bei rund 5,50 Euro abgesichert werden da mit eigentlich ein zweites Standbein fuer einen Doppel-Boden fehlt. Wer jetzt Long gehen will, sollte dies mit einem Stop-Buy um die 8,25 Euro tun und entsprechend um die 6,00 Euro absichern. Die Position muss durch das hohe Risiko sehr klein gewaehlt werden. [21.11.2007] Wirecard konnte nach meiner Analyse den Widerstand bei rund EUR 10,50 erfolgreich brechen und verbesserte sich auf rund 12,50 Euro. Nun ist aber erst einmal Schluss mit Lustig und die Kurse bissen sich an diesem Widerstand fest. Aktuell sehen wir nun sogar ein ''pull-back'' unter den vorherigen Widerstand bei EUR 10,50 und es steht zu befuerchten, dass die Kurse von aktuell 9,80 Euro sogar wieder auf EUR 9,25 nachgeben. Wirecard ueberzeugt mich aktuell nicht und ich enthalte mich weiterhin einem Engagement.
Dialog Semiconductor mit Bodenbildung? - Dialog Semiconductor bildete im August 2011 bei 9,82 Euro einen Boden aus und zwischenzeitlich wurden die 16,50 Euro wieder erreicht. Dort haben die Kurse nun noch mit einem Widerstand von April 2011 zu kaempfen, anschliessend waere der Weg bis 19,75 Euro frei. Aktuell kamen die Kurse nochmals minimal zurueck und wir stehen aktuell wieder bei 16,43 Euro. Ich gehe davon aus, dass die Aktie das Potenzial hat den Widerstand bei rund 16,50 Euro zu knacken und werde daher Dialog Semicondcutor in mein Depot kaufen. Bei 19,50 Euro sollte die Position dann ueberprueft werden.
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MAN [20.01.2012]
MAN setzt Bodenbildung fort - MAN bildet seit August einen tragfaehigen Boden aus und kann aktuell mit 79,27 Euro schon wieder fast das 61,8% Retracement erreichen. Nach der Kurshalbierung zwischen Mai und August sind die Bullen also aktuell wieder auf einem guten Weg und ich denke, dass auch die naechsten 20,- Euro Kursgewinn noch vor der Tuere stehen. Allerdings werden die Optimisten das aktuelle Tempo so wohl nicht durchhalten! Knapp unter dem 61,8% Retracement erwarte ich daher ein pull-back bis 75,- Euro (50,0% Retracement) oder 70,- Euro (38,2% Retracement) und vielleicht sehen wir in der Naehe dieser Marken sogar einen noch interessanteren Einstiegskurs als jetzt. Aber, wie gesagt: uebergeordnet sehe ich mittel- bis langfristig eher die 100,- Euro! Die Bodenbildung ist fuer mich ueberzeugend! [11.08.2009] MAN steht vor einem sehr wichtigen Signal: zwischen Oktober und April hat sich ein Boden gebildet und der Bruch der 42,25 Euro brachte die Bestaetigung dieser Bewegung. Zwischen Mai und Juli sahen wir dann das ''pull-back'' an die vorherige Ausbruchslinie. Dieser Korrektur wurde Mitte Juli als ''bull-flag'' bestaetigt. Am Widerstand bei rund 50,- Euro sehen wir gerade eine weitere Korrektur. Ab einem Stand von 52,50 Euro wuerde ich annehmen, dass auch diese Korrektur als ''bull-flag'' wirkt. Dann duerfte MAN einen deutlichen Schub sehen! Das 38,2% Retracement waere anschliessend kein grosses Hinderniss mehr und ich wuerde zunaechst von Staenden bis 60,- Euro ausgehen. Das initiale Stop-Loss koennte recht nah bei rund 47,50 Euro platziert werden. [06.05.2009] Bei MAN hat sich die Bodenbildung meiner Meinung nach bestaetigt! Mit dem Erreichen und Ueberschreiten des 23,6% Retracement duerfte sich der Anstieg nun bis rund 65,- Euro fortsetzen. Dort liegt mein erstes Kursziel. Das Stop-Loss startet bei 40,- Euro und wird nachgezogen. [07.01.2008] Die Aktie der MAN-AG konnte sich im vergangenen Jahr von rund 65,- Euro auf fast 130,- Euro verdoppeln. Seit Juni 2007 befinden wir uns jetzt jedoch in einer Bewegung, die, gerade durch den schwachen Verlauf der vergangenen Woche, an eine Schulter- Kopf- Schulter- Formation erinnert. Es steht nun zu befuerchten, dass in den naechsten Wochen die Unterstuetzung bei rund 92,50 Euro gebrochen wird. Damit waere die Formationen bestaetigt und man sollte mit einem Einbruch bis rund 75,00 Euro rechnen. Ich wuerde folgende Vorgehensweise empfehlen: eine erste kleine Short-Position sollte bei 92,00 Euro gekauft werden, die zweite Haelfte der Position bei 90,00 Euro. Das Stop-Loss der Short-Positionen sollte in beiden Faellen bei rund 97,50 EUR liegen.
Commerzbank: ist das jetzt der Boden? - Wird die Commerzbank-Aktie auf dem Weg zum Penny-Stock jetzt doch noch abgefangen? Ueber die Bewegung zwischen Maerz 2011 und November 2012 muss man wohl nichts mehr sagen und auch die fundamentalen Probleme der Commerzbank wurden anderswo ausreichend diskutiert. Technisch sieht die aktuelle Bewegung ueber die vergangenen zwei Monate aber gar nicht mal so schlecht aus! Der Kurs steht heute bei 1,71 Euro und es sieht fuer mich so aus, als waere damit eine Bodenbildung, zumindest auf der mittleren Ebene, bestaetigt. Nach dem Bruch des Widerstandes bei rund 1,50 Euro koennte man davon ausgehen, dass Commerzbank bis 1,90 Euro oder 2,00 Euro ansteigt und das Zwischenhoch von Ende Oktober als Widerstand testet. [22.11.2011] Stand die Commerzbank-Aktie zum Wochenschluss der vergangenen Woche noch bei 1,50 Euro, sahen wir heute einen Tagestiefstkurs bei nur noch 1,12 Euro. Nach dem Ausbruch aus der Seitwaertsbewegung zwischen 1,50 EUR und 2,00 EUR kommt dieser Stand noch nicht einmal besonders ueberraschend. Es stellt sich im Augenblick die Frage: wo wird diese Bewegung noch hinlaufen? Da meine Kurshistorie nur bis 1980 zurueckreicht, fehlen mir aehnlich tiefe Vergleichskurse aus der Vergangenheit. Es ist mir daher leider aktuell voellig unmoeglich, einen Zielkurs zu bestimmen. Fakt ist nur: wer jetzt auf die Idee kommen sollte diese Aktie zu kaufen, sollte gedanklich das eingesetzte Kapital komplett abschreiben und auf ein kleines Wunder hoffen. Ein grosses Wunder waere natuerlich noch besser! [26.10.2011] Nach meiner Analyse vom 12. Juli hat die Commerzbank nochmals einen Euro verloren und fiel von rund 2,57 Euro auf rund 1,50 Euro zurueck. Ende September wurde eine Gegenbewegung bis rund 2,07 Euro ausgebildet, doch die Baeren meldeten sich ueber den Oktober zurueck und die 1,50 Euro wurden nochmals angesteuert. Aktuell steht die Commerzbank bei rund 1,75 Euro und es ist keineswegs sicher, dass wir einen Boden sehen. Es gibt zwar einen kleinen Lichtblick in Form des MACD auf Wochenbasis (der vor drei Wochen ein Kaufsignal erzeugt hat), eine Bodenbildung waere jedoch erst mit einem Schlusskurs ueber 2,10 EUR anzunehmen. Ich habe im Augenblick so meine Bedenken, dass die Bullen aktuell bereits stark genug sind fuer eine solche Bewegung. Ich bin aktuell bestenfalls 'neutral' fuer die Commerzbank-Aktie. [12.07.2011] Die Aktie der Commerzbank AG bewegte sich bereits zwischen August 2010 und Maerz 2011 deutlich abwaerts und verlor von rund 6,25 EUR auf rund 4,60 EUR. Anfang April brachen dann jedoch alle Daemme und der Kurswert halbiertes sich zwischen Anfang April und Anfang Juli. Aktuell wurde ein Tiefstkurs bei rund 2,57 EUR festgestellt und ich habe nicht den Eindruck, als waeren die Baeren mit dieser Bewegung bereits zufrieden. Der MACD auf Wochenbasis deutet zwar darauf hin, dass sich die Abwaertsbewegung gegenwaertig etwas verlangsamt, ich befuerchte jedoch, dass hoechstens ein kurzes ''pull-back'' vor der Tuer stehen koennte. Anzeichen fuer eine echte Bodenbildung sehe ich derzeit leider nicht. Eine Long-Position zum jetzigen Zeitpunkt waere der sprichwoertliche Griff in's fallende Messer. [08.07.2010] Bei Commerzbank ist seit November 2009 nicht mehr wirklich viel passiert! Wir bewegen uns in einem Seitwaertstrend zwischen 5,40 Euro und 6,75 Euro und aktuell koennen sich Bullen und Baeren nicht entscheiden. Auch wenn ich aktuell eher zur Short-Seite tendieren wuerde fehlen die zwingenden Argumente fuer eine Position. Also ist Abwarten angesagt. [12.01.2010] Die Aktie der Commerzbank goennte sich nach der Korrektur von rund 10,- Euro auf rund 5,80 Euro eine Auszeit und von Mitte November bis Ende Dezember verharrten die Kurse fast regungslos in einer engen Range zwischen rund 5,75 und rund 6,25 Euro. Der Januar startete recht ueberzeugend und es erfolgte ein Ausbruch nach oben und die 7,- Euro wurden fast erreicht. Leider sehen wir ganz aktuell einen etwas herben Ruecksetzer auf die 6,60 Euro und so bleibt ein Fragezeichen bezueglich der weiteren Entwicklung offen. Fuer mich ist Commerzbank ein klarer Kandidat fuer eine Long-Position mit Stop-Buy-Limit: ein Close ueber 7,50 Euro wuerde den Weg frei machen in Richtung 10,- Euro und hoeher. Und ich denke, dass Commerzbank diese Bewegung sehen wird. [03.12.2009] Die Aktie der Commerzbank hat definitiv eine Verschnaufpause noetig gehabt! Nach dem Anstieg von rund 2,22 Euro auf rund 9,60 Euro ist die aktuelle Pause also durchaus angebracht. Da aktuell einige Signale auf ''verkaufen'' gedreht haben erwarte ich zunaechst einen Test der 5,00 Euro und anschliessend die Ausbildung eines neuen Bodens. Bereits jetzt auf der Long-Seite zu spielen halte ich fuer zu gewagt und nicht empfehlenswert. [08.10.2009] Die Aktie der Commerzbank hatte sich zwischen Juli und September deutlich von rund 4,50 Euro auf rund 9,50 Euro verbessern koennen bevor knapp unter dem 38,2% Retracement eine Korrektur einsetzte. Die Kurse gaben bis rund 7,15 Euro nach und wir erreichten fast das 23,6% Retracement. Die Abwaertsbewegung koennte sich nun in den naechsten Tagen in eine ''bull-flag'' verwandeln und ich halte einen Bruch des Widerstands bei rund 10,00 Euro fuer moeglich. Das naechste Ziel laege dann ca. 25% hoeher bei rund 12,50 Euro und dem dortigen 50,0% Retracement. Man sollte versuchen diese Bewegung mitzunehmen. [24.09.2009] Commerzbank hatte sich nach der letzten Analyse deutlich verbessern koennen und stieg von rund 5,90 Euro auf fast 10,- Euro an. Leider fiel die Korrektur dann etwas tiefer aus und die Position wurde bei rund 8,- Euro mit 34% Gewinn verkauft. Nach dem Ruecksetzer bis knapp 7,50 Euro laeuft nun der naechste Angriff auf die Widerstandslinie aus dem 38,2% Retracement bei rund 10,- Euro. Ich denke, dass wir die 10,- Euro durchbrechen werden und die Aktie anschliessend auf rund 15,- Euro steigen koennte. Wer will kann also versuchen, diese zweite Impulsbewegung mitzunehmen. [12.08.2009] Die Commerzbank-Aktie konnte zwischen Januar und Februar einen Boden bilden und anschliessend von rund 2,25 Euro auf rund 7,00 Euro ansteigen. Das 23,6% Retracement hielt die Aktie im April dann auf und es folgte ein Ruecksetzer an die 4,00 Euro. Ueber die vergangenen vier Wochen steigt die Aktie nun wieder auf knapp 6,00 Euro an und es hat den Anschein als wuerden die Bullen aus der Korrektur eine ''bull-flag'' erzwingen. Ich wuerde jetzt einen Kurs ueber dem 23,6% Retracement als Kaufsignal auffassen! Dann, und nur dann, waere die Commerzbank ein Kauf in Richtung 38,2% Retracement (ca. 10,25 Euro). Das Stop-Loss sollte, sofern die Position eingestoppt wird, um die 7,00 Euro platziert werden. [19.05.2009] Die Aktie der Commerzbank konnte sich zwischen Maerz und Mai von knapp 2,25 Euro auf ueber 7,00 Euro verbessern. Nach diesem steilen Anstieg kam die Korrektur gerade recht und mit dem Ruecksetzer bis knapp unter 5,00 Euro scheint die Abwaertsbewegung schon wieder beendet zu sein. Ich denke, dass wir jetzt die 7,50 Euro als Widerstand durchbrechen und bis 10,50 Euro nach oben laufen koennen. Also waere ein Kursanstieg ueber weitere 50% durchaus machbar. [14.04.2009] Die Commerzbank-Aktie erreicht gerade als Tagesgewinner die 5,00-Euro-Marke und wir haben eine heftige Erholung ueber die vergangenen fuenf Wochen gesehen. Es sei mal voellig dahingestellt, ob diese Erholung fundamental gerechtfertigt ist, charttechnisch bin ich aktuell mehr als skeptisch, dass der Anstieg in der jetzigen Form und ohne Korrektur Potenzial bis 7,50 Euro (23,6% Retracement) aufweisen kann. Die Bewegung ist extrem v-foermig und ich wuerde mich aktuell nicht trauen auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Sollten wir die 3,00 Euro nochmals sehen wuerde ich ein Stop-Buy bei rund 4,00 platzieren. In diesem Falle haetten wir dann eine saubere Bodenbildung. Die aktuelle Aufwaertsbewegung habe ich jedenfalls verpasst und ich werde ihr jetzt auch nicht hinterherrennen...

 
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Seit gestern habe ich an prominenter Stelle den Button von Google+ (g+) auf meinen Seiten angebracht. Google+ ist die Antwort der Suchmaschine auf facebook und fuer mich als Seitenbetreiber ist es wirklich wichtig, auf g+ praesent zu sein. Google hat mehr als nur durch die Blume verlautbaren lassen, dass kuenftig die Platzierung in den Suchergebnissen nicht unerheblich von g+ beeinflusst wird. Ich wuerde mich daher natuerlich sehr freuen, sofern Sie schon einen Google+ - Account haben, wenn Sie charttec.de zu Ihren ''g+ Kreisen'' hinzufuegen wuerden. -
Ich habe mit der Seite 'gold-trading-info.de' ein neues Projekt gestartet, das ich in den naechsten Monaten durch meine Goldpreis-Analysen und Texte externen Autoren mit Leben fuellen will. Es wird aber keine Konkurrenz zu ChartTec.de geben, d.h. die Devisen-Analysen verbleiben natuerlich im Umfang der beiden ChartTec.de - Abonnements. -
Ich habe mit der Seite ''forex-trading-info.de'' ein neues Projekt gestartet, das ich in den naechsten Monaten durch meine EUR/USD-Analysen und Texte externen Autoren mit Leben fuellen will. Es wird aber keine Konkurrenz zu ChartTec.de geben, d.h. die Devisen-Analysen verbleiben natuerlich im Umfang der beiden ChartTec.de - Abonnements. -
Wie ich schon angekuendigt hatte, kann man in den Benutzereinstellungen jetzt das verwendete Design selbst auswaehlen. Damit kann man Darstellungsprobleme umgehen, die beim neuen Design auftauchen koennen. Ich habe in den vergangenen Tagen schon einige Screenshots von Darstellungsproblemen erhalten (Vielen Dank dafuer!) und freue mich auch weiterhin ueber diese Rueckmeldungen um weitere Verbesserungen und Anpassungen durchzufuehren. -
Eigentlich wollte ich schon zum Jahreswechsel umstellen, doch mit etwas Verzoegerung ist ab heute das neue Design von ChartTec.de online. Getestet wurde das Design auf den wichtigsten Browsern (IE 8 und 9, Firefox, Opera, Chrom) und mit diversen Bildschirmaufloesungen aber fast unvermeidlich gibt es bei einem solchen Redesign immer noch den einen oder anderen Haken (ich habe z.B. die Formulare noch nicht im neuen Styleguide vorliegen) und natuerlich benoetige ich Feedback zu eventuellen Fehlern. Wenn also z.B. echte Darstellungsfehler auftauchen: bitte ein kurzes Mail an mail@charttec.deIch werde in den naechsten Tagen uebrigens die Moeglichkeit bieten, ueber die Benutzereinstellung wieder auf das alte Design zu wechseln. ;-) -
 
.: Agrar-Blog
Nachdem die K+S (716200) seit der Aufnahme ins Versuchsdepot ordentlich performt hat, macht es Sinn, die Stoppmarke auf eben unter 40 nachzuziehen. - Vielleicht mag man mich jetzt als Angsthasen bezeichnen, aber Kapitalerhalt ist nach wie vor das oberste Gebot. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Boerse die Krise(n) aufgearbeitet hat. Der DAX hat sich zwar praechtig entwickelt, aber das tat er zwischen November und Januar auch. Persoenlich rechne ich demnaechst (was immer das auch heissen mag) mit einem schwungvollen Rutsch unter 4000. Mit etwas Glueck kann sich dann tatsaechlich zwischen 3600 und 4000 ein fester Boden bilden.Ungeachtet dessen ist doch die Zeit, einzelnen Werte zu suchen, die es bei einer Korrektur zu kaufen gilt. Dazu gehoert sicher BASF (515100). Weniger interessant sind seit gestern die Saatgutproduzenten, denn ausserhalb der USA wird es immer schwieriger, Gen manipulierte Saat zu verkaufen. Der kleiner werdende Markt schmaelert die Rendite und schiebt den Break Even der Entwicklung in fernere Zukunft. Die Hersteller von Landmaschinen sollten aber im Fokus bleiben. In diesem Jahr soll es zu einem groesseren Durchbruch bei den GIS-Applikationen kommen. Um nachhaltige Investitionen der Betriebe zu fuehlen, bedarf es aber dringend hoeherer Getreidepreise.Der Rapspreis duempelt ebenfalls auf niedrigem Niveau, wobei hier die Hauptursache in der Besteuerung des Biodiesel zu suchen sein duerfte. Immerhin erholt sich der Oelpreis, der den Rapspreis stuetzen duerfte.[Update 5.5.09]K+S (716200) hat sich praechtig entwickelt und liegt derzeit rund 50% ueber dem Einstiegskurs. Je nach Groesse der Position und der Frage, ob ein langfristiges Investment gehalten werden soll, gibt es nun zwei Moeglichkeiten.Im Falle einer kurzfristigen Gewinnsicherung, die ich in diesen volatilen Zeiten bevorzuge, kann der Stoppkurs auf 45,00 nachgezogen werden. Bei einer groesseren Position (5% des Depots oder mehr) koennen auch Stuecke im Gegenwert des Einstands verkauft werden; der Rest kann dann mit einem Stopp bei 39,50 liegen bleiben. Im Falle eines langfristigen Investments koennte der Stopp auf 34,50 zurueckgenommen werden und flankierend bei einem Kursrutsch unter 39,50 die Position mit Short-Derivaten gesichert werden.[Update 14.5.09]Der Stopp von 45,00 wurde auf Xetra unterschritten, der Wert nach 17:30 Uhr in Frankfurt fuer 45,02 aus dem Versuchsdepot genommen. Es verbleibt ein Gewinn von knapp 50% in zwei Monaten.
Die Maerkte sind nach wie vor so volatil, wie man es sich vor wenigen Jahren eigentlich nicht vorstellen konnte. Da ist es normal, dass der Osterhase, der meine Idee eines Investments in K+S (716200) gefolgt ist, schnell zum Angsthasen mutiert. Fuer das kleine Versuchsdepot habe ich die Stuecke (zugegeben recht gluecklich) fuer 31,80 aufnehmen koennen, so dass sich seit Anfang Maerz ein Kursgewinn von rund 15% verzeichnen laesst. - Hart gesottene Spieler lassen deshalb den Stopp da, wo er ist, aber aengstliche Naturen koennten einen trailing Stopp 10% unter dem heutigen Xetra-Schluss ziehen. So blieben im schlimmsten Fall noch knapp 5%, was anualisiert durchaus akzeptabel ist.Vom Chart sieht K+S eigentlich gut aus. So kann ueber den Tiefstkurs von 27,72 im November und 31,50 im Maerz (bei hohem Volumen) ein kurzfristiger Trend etabliert werden, der am mittelfristigen Abwaertstrend (heute ca. 42,50, faellt ca. 2,50 monatlich) stoppen koennte. Oberhalb von 40,00 kann man Gewinne mitnehmen, die man bei einem Abprall dann bei einer Rueckkehr unter die 40 auch realisieren sollte. Kann der Abwaertstrend gebrochen werden, bleibt kurzfristig Platz bis rund 50,00.Fundamental ist die Lage schwierig, aber nicht hoffnungslos. Der Oelpreis hat ueber $53 geschlossen, was nach der Analyse von Claus eindeutig Bullish bedeutet. Das schuert Hoffnung fuer die Raps-, Soja- und Maisproduktion, die oberhalb von $40-45 eine gewisse Korrelation aufweisen. Somit duerfte der Faktoreinsatz zumindest bei diesen Fruchtarten steigen, was positiv fuer K+S und Konkurrenten ist. Gleichwohl muss beruecksichtigt werden, dass Weizen die primaere Frucht ist.Diese Bewertung duerfte bei den meisten analystenbewertungen noch nicht enthalten sein. Dennoch uebt deren ueberwiegend negatives Votum natuerlich einen gewissen Druck auf die Kursphantasie aus.Bei dem derzeitigen Marktumfeld, wo meiner Meinung nach die 3200 im DAX naeher und wahrscheinlicher als die 5000 sind, empfiehlt sich ein enges nachziehen des Stopps, um das grundsaetzlich primaere Ziel des Kapitalerhalts nicht aus den Augen zu verlieren.
Zwar konnte man mit dem (vor allem) rechtzeitigen Verkauf Kursgewinne sichern, aber in Zeiten sinkender Zinsen und einer am Horizont vermuteten Inflation ist ein hoher Cash-Bestand nicht auf Dauer sinnvoll. - Durch die Umschichtung in ein viertel- oder halbjaehrliches Festgeld im vergangenen September bzw. Oktober konnte man sich noch fuer diese Zeit einen akzeptablen Zins sichern. Nun kann man sich depressiv in die Schmollecke verziehen und das Geld in kurz laufende Renten stecken, oder aber ueberlegen, ob es Lichtblicke geben koennte.Aus meiner Sicht waere ein Investment in K+S (716200) ueberlegenswert. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um einen Aufschwung im Agrarsektor gut nutzen zu koennen. Im Chart liegt der Kurs derzeit nahe des langfristigen Aufwaertstrends, der bei rund 30 Euro verlaeuft. Kaufen wuerde ich bis maximal 32 Euro, wobei ich einen ersten Stopp bei 26 Euro ziehen wuerde. Das maximale Verlustrisiko fuer die Position laege damit bei rund 22%. Auf der Oberseite gilt es zunaechst einen Widerstand zwischen 45 und 46 Euro zu knacken, bevor das Gap auf Tagesbasis zwischen 51,36 und 51,91 interessant wird. Und ein Gap wird nach meiner Erfahrung fast immer geschlossen.
Die letzte Prognose im November war im Ergebnis nicht ganz falsch und allemal praeziser als die der Politiker oder Banker. Und nachdem der DAX nun fast die 3600 erreicht hat, wird es Zeit, ueber den weiteren Verlauf der Dinge zu sinnieren. - Um in die Zukunft schauen zu koennen, bedarf es zunaechst einer Kristallkugel. Da diese aber in der Regel nicht verfuegbar ist (die Hexen wurden meines Wissens alle verbrannt), hilft vielleicht der Nerowinger: Kausalitaet, Ursache und Wirkung. Und aus der Betrachtung der Vergangenheit laesst sich dann vielleicht etwas fuer die Zukunft ableiten (Trendfolge).Da waere zunaechst die Ursache ''Politische Kaste'', und allen voran die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel. Sie entschloss sich kurz vor Weihnachten nur eines zu tun, naemlich nichts. Alt-Kanzler Gerhard Schroeder sagte man einmal nach, er sei nicht der Kanzler der ruhigen, sondern der eingeschlafenen Hand gewesen. Aber in diesem Tenor muss man sich bei Kanzlerin Merkel fragen, ob nicht vielleicht der ganze Arm eingeschlafen, oder schlimmer noch, amputiert ist. Nein, amputiert war er nicht, denn im Januar bewegte er sich doch. Langsam, spaet, aber er bewegte sich. Leider vollkommen ohne jede Koordination.Es folgte ein Rettungspaket, welches nur dann den Namen zu Recht traegt, wenn damit die Rettung laengst insolventer Kommunen gemeint ist. 50 Milliarden Euro schmiss die deutsche Eiserne Lady in den Topf, damit Kommunen Strassen und Schulen sanieren koennen. Das Dumme daran ist nur, dass aufgrund der in der Verwaltung ueblichen Vorgaenge kaum ein Euro noch in 2009 ausgegeben werden wird. Schlimmer ist aber, dass die Ursache (siehe oben: Kausalitaet) der rein deutschen Krise nicht wirklich erkannt und schon gar nicht bekaempft wurde. Die Banken trauen sich und niemanden. Die Liquiditaet war zum Erliegen gekommen. Wer das ausgetrocknete Flussbett des Rheins von vor ein paar Jahren noch vor Augen hat, kann es sich bildlich vorstellen. Diese mangelnde Liquiditaet hat die (Real-) Wirtschaft ins Straucheln gebracht. So sagt man, Kredite ueber 80 Millionen Euro seinen nicht refinanzierbar, auch nicht bei Prolongationen. Die Kreditklemme.Nun haette man die Wirtschaft einfach mit Liquiditaet versorgen koennen, ohne dass es der Banken bedurft oder den Fiskus viel Geld gekostet haette, indem das Modell der ehemaligen Zonenrandfoerderung kopiert haette. Die juengeren Leser kennen diese Foerderung nicht mehr, deshalb hier nochmal in Kurzform: Ein Unternehmen schreibt in 2009 50% sofort und die normale (progressive) AfA der Anschaffungskosten einer Investition ab, aber investiert erst 2010. Der Effekt duerfte klar sein: Durch die Abschreibung kann ein Grossteil des Gewinns aus 2008 konserviert und fuer anstehende Refinanzierungen verwendet werden, deren externe Finanzierung dann in 2010 erfolgen kann, wenn die Liquiditaetsklemme hoffentlich ueberwunden ist. Und da die Unternehmensteuern nur einen Bruchteil des gesamten Steueraufkommens betragen, waere so der grosse Brocken der Lohn- und Einkommensteuer gesichert gewesen und der Ausfall bei den Unternehmensteuern unter 100 Milliarden gewesen. Schaeffler haette man damit vielleicht nicht vermeiden koennen, aber wohl den wesentlichen Teil der mittelstaendischen Wirtschaft.Und nachdem dann die Bundesregierung nicht nur falsch handelte, nachdem sie endlich handelte, liess die Bundeskanzlerin dann auch noch ein Gesetz zu, dass die Enteignung von Banken zulaesst. Ein fataler Fehler, der das Vertrauen in das deutsche Rechtssystem zu tiefst erschuettert hat. Zwar zielt das Gesetz auf die HRE ab, aber das steht nicht im Gesetz (und kann und darf dort auch nicht stehen). Somit ist das Gesetz auch auf die Deutsche Bank anwendbar, falls Herr Ackermann nicht gefuegiger wird. Meiner Meinung nach sollte die KfW einige Milliarden aufwenden, um die Depfa zu kaufen. Dann koennte man auch die HRE ohne Bauchschmerzen dem Insolvenzverwalter ueberlassen, ohne dass es einen Vertrauensverlust gaebe. Nun ja, Frau Dr. Merkel hat fuer mein Empfinden zu lange in der DDR gelebt.Kausalitaet: Die massive Staatsverschuldung und die Politik der EZB (nicht nur Zinsen, sondern auch das Geldmengenwachstum) werden zu einer massiven Inflation fuehren. Und aus den 70ern wissen wir, dass der Deutsche eine Inflation zwischen 5 und 10% ein paar Jahre aushaelt, ohne wirklich zu murren. Und selbst wenn dieses Szenario nur abgeschwaecht eintreten sollte, so werden die mittel- und langfristigen Anleger von Renten die Verlierer sein. Renten sind aus meiner Sicht allenfalls fuer 24 Monate eine Alternative, Geld zu einem vertretbaren Risiko zu moderaten Zinsen zu parken (abgesehen von der persoenlichen Asset-Allocation, die immer einen Anteil an Renten beinhaltet).Jetzt geht es darum, den Boden zu erkennen. Aber ich befuerchte, wenn Claus auf charttechnischer Basis den Boden erkannt hat, sind die Kurse weit oberhalb des heutigen Niveaus. Das ist nicht zielfuehrend. Nach der heutigen Dynamik (Stichwort: Fette Sau AIG) halte ich es fuer wahrscheinlich, dass auch die 3600 im DAX unterschritten werden. Zuvor duerfen wir uns aber vielleicht (!) ueber einen Baerenmarktralley bis um und bei 4800 freuen (der Spread zeigt schon die Langfristigkeit der Ueberlegung). Der Ausverkauf heute zeigt aber auch wieder das irrationale Handeln der Investoren: Alles wird verkauft: Aktien, Rohstoffe, Renten. Rohoel zum Beispiel verlor heute mehr als 10%. Und einige behaupten, unter 40 $/Barrel sei Oel billig. Dabei wird vergessen, das vor wenigen Jahren Oel in einem wirtschaftlich guten Umfeld bei ueber 30 $ als teuer eingestuft wurde. Aus meiner Sicht ist Oel heute, bei dem weltwirtschaftlichen Szenario verdammt teuer. Dennoch werden einige dieses Niveau nutzen, um Lagerbestaende aufzubauen.Im Agrarsektor bleibt eine weltweite Krise nicht ohne Folgen. Gleichwohl brauchen die Menschen Nahrungsmittel. Und gleichwohl wachsen asiatische Wirtschaften, allen voran China, noch deutlich. Gleichzeitig hat sich die Konkurrenzsituation zwischen Ethanol- und Futtermaisproduktion vor allem in den USA nicht veraendert. Da aber der Break-Even fuer die Ethanolproduzenten bei 40 $ liegt, ist der Kampf der Maerkte um dieses Preisniveau fuer den Agrarsektor entscheidend (zum Vergleich: der Weizenpreis korreliert erst ab ca. 100 $ positiv mit dem Oelpreis). Meines Erachtens wird der Oelpreis nicht nachhaltig unter dieses Niveau sinken.Durch die Drosselung der Oelfoerderung wird aber das Angebot verknappt, was in ein paar Jahren neben der Geldmengenausweitung zur Inflation beitragen wird.Aus all diesen zugegeben zum Teil subjektiven Darstellungen wuerde ich heute nach wie vor an der Seitenlinie stehen bleiben, zumindest was Investitionen angeht. Bei einem Durchbrechen der 3600 im DAX koennte man auf einen DAX bei 2350 spekulieren, bei einem Ueberschreiten von 3900 auf 4800. Aber die kurzfristigen Trendlinien sind steil, so dass man taeglich pruefen muss, ob die Bindung richtig war. Mehr als 1% Verlustrisiko sollten aber keinesfalls eingegangen werden, so das Hebelprodukte unter Beruecksichtigung der Bonitaet des Emittenten geeignet sein koennten.Auf 24 Monate halte ich Renten finanzstarker und gut bonitierter Unternehmen fuer die richtige Wahl, wobei der Emittent wenig konjunktursensitiv sein sollte. Bei den Agrarrohstoffen sind Getreideprodukte interessanter als Oelprodukte. Auf der Suedhalbkugel gibt es bereits massive Trockenschaeden und die osteuropaeischen Anbaugebiete leiden unter einer extrem schlechten Bestellung im vergangen Herbst. Das spricht tendenziell fuer steigende Preise beim Getreide. Allerdings muss man wissen, dass ab circa 200 EUR/t beim Weizen eine produktive Flaeche zusaetzlich mit dem Anbau beginnen wuerde, die die Welterntemenge um rund 300 Millionen Tonnen erhoehen wuerde (die vom Klima bedingten Schwankungen liegen bei rund 150 Millionen Tonnen). Somit wuerde ich tendenziell einen Zielkurs beim Weizen von 160 bis 180 EUR/t sehen.Sehr subjektiv diesmal, und nicht so strukturiert wie sonst. Aber es ist auch sehr schwierig in diesen Zeiten ueberhaupt etwas zu prognostizieren...
Zitate rund um die Boerse, Boersenkurse oder die Wirtschaft im Ganzen gibt es wie Sand am Meer. Der so genannte Schweinezyklus kennzeichnet dabei das staendige Auf und Ab an den Maerkten fuer Schweinefleisch. Aber im Gegensatz zu dem Auf und Ab an den Boersen der letzten Wochen basiert der Preis fuer Schweinefleisch auf der Angebotssituation. Und da Fleisch nur begrenzt haltbar ist, eignet sich dieser Sektor der Agrarwirtschaft nur begrenzt fuer Spekulanten.Das Versuchsdepot ist derzeit leer. Und so denn man die Stoppkurse beachtet hat, duerfte ein ordentlicher Gewinn gesichert worden sein, den man derzeit am besten im Festgeld parken sollte, vielleicht mit Faelligkeit in 2009, so dass lediglich 25% Abgeltungsteuer anfallen (haengt natuerlich vom eigenen Steuersatz ab). Aber wie bei Zertifikaten gilt auch hier: Bonitaet der Bank beachten. - Engagements lohnen sich aus meiner Sicht derzeit nicht, es sei denn, man spielt mit einem hoechstens 1%igen Verlustrisiko auf fallende Indizes in Deutschland, Europa oder den USA. Und solange jede Woche eine neue Sau durchs Boersendorf getrieben wird, ist man lieber Zuschauer als getriebene Sau. Langsam kritisch wird es aber fuer Investments, die langfristig gehalten werden sollen, um spaeter mal die Rente oder Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Hier entsteht langsam Druck durch die Abgeltungsteuer. Aber nun zu den Schweinen: Nach zwei Wochen Urlaub in einem Teil von Afrika, wo Schweinefleisch verpoent ist, laesst sich der Blick auf die Sauerei schaerfen. Die nachfolgende Liste von Begriffen, Vermutungen und Stichwoertern soll als Gedankenstuetze dienen, um sich im chaotischen System der Fallgruben, Fangnetzen, Schwanenhaelsen und Dolchen bewusst zu werden. Natuerlich ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.ABS-Verbriefung, Zwangsversteigerung, Inflation, Carry-Trades, Hedge-Fonds, Leerverkauf, Immobilienblase, Spekulanten...Auch die Agrarrohstoffe und Aktien von Unternehmen, die in diesem Sektor taetig sind, sind gewaltig unter die Raeder gekommen. Eine der Hauptursachen duerfte in den Aufloesungen von Spekulativen Kontrakten zu suchen sein. Hedge-Fonds verkaufen jede Asset-Klasse, ohne Ruecksicht auf Verluste, um Cash zu generieren. Der Preis fuer Weizen z. B. liegt derzeit in Paris bei rund 140 EUR/t und ist damit unter die europaeischen Produktionskosten gefallen. Das Angebot ist zur Zeit hoch, da die Ukraine und Russland ausserordentlich gute Ernten vorzuweisen hatten, und vor allem die Ukraine derzeit extrem auf Devisen angewiesen ist. Hinzu kommt, dass die europaeische Ernte erstmalig die seit Jahren zwangsweise stillgelegten Flaechen wieder beerntet hat, so dass neben der ertragreichen Ernte auch ein Flaechenzuwachs von rund 10% den Markt belastet. Die Spekulanten duerften inzwischen den Markt ueberwiegend verlassen haben, so dass der Preis die kurzfristige Angebotslage widerspiegelt.Aber an den starken Wachstumsraten der Volkswirtschaften der Schwellenlaender, vor allem China, wird sich mittelfristig nicht viel aendern, selbst wenn die Weltwirtschaft rezessive Tendenzen aufweisen sollte. Und da sich Angebot und Nachfrage bei den Agrarrohstoffen in etwa die Waage halten und es weltweit keine ueppigen Lagerbestaende gibt, duerften schon geringe Nachfragesteigerungen zu Preissteigerungen fuehren. Auch fuehrt der reduzierte Rohoelpreis nicht zu einer unmittelbaren Verringerung der Produktion von Bio-Energie. Viele Anlagen sind als Black-Box konzipiert und finanziert worden und werden die kommenden 10 bis 20 Jahre weiter laufen. Und auch durch die politischen Massnahmen, die im Kontext des so genannten Klimaschutzes aufgelegt wurden, werden weiter abgefragt (kein Wunder, bekommt doch bei der KfW jeder Geld).Und auch die Produktionskosten sprechen eher fuer wieder steigende Preise, denn diese sind bisher weder beim Duenger und Pflanzenschutz noch bei den Investitionsguetern gesunken. Im Gegenteil: Investitionsgueter sind nach wie vor knapp (Spritzen, Schlepper und Bodenbearbeitung weisen teilweise Lieferzeiten von mehr als einem Jahr auf) und deutlich teurer als vor Jahresfrist. Und trotzdem sind alle beteiligten Unternehmen unter die Raeder gekommen, zumindest hinsichtlich der Boersenkurse.M. E. wird diese Sippenhaft noch andauern, und sich mit jeder neuen Sau, die durchs Dorf getrieben wird, erneut zeigen. Also kein guter Zeitpunkt fuer den Einstieg.Die Sau Konjunkturprogramm in Deutschland, bei der 50 Mrd. Euro unter die Leute gebracht werden sollen, gehoert auch dazu. Neue Schulden braucht das Land, um diesen Wahnsinn zu finanzieren. Dabei ist Deutschland ohnehin im Vergleich zu anderen Staaten viel zu hoch verschuldet, ohne dass man den 700 Mrd. Euro teuren Regenschirm einbeziehen muesste.Die Sau Niedrigzinsen ist so richtig fett, also gefaehrlich. Japan hat seit einer Ewigkeit extrem niedrige Zinsen, ohne dass es der Wirtschaft massgeblich geholfen haette. Stattdessen steigt die Geldmenge und damit die Inflationsgefahr. Und das viele Geld rennt rund um den Globus (Carry-Trades) und zeigt am Yen-Kurs der letzten Wochen, welche gewaltigen Volumina dahinter stehen muessen. Dagegen sind die Regenschirme der Politiker nicht mehr als der sprichwoertliche Tropfen auf den heissen Stein. Und die Amerikaner holen derweil wegen der fehlenden Mittel zuhause das Geld aus der Welt zurueck, was man am Dollarkurs und den osteuropaeischen Maerkten sehen kann. Noch ein Ferkel somit, aber vielleicht bald die naechste Sau ist damit das US-Handelsdefizit, welches sich in den letzten Jahrzehnten nur deshalb nicht negativ ausgewirkt hat, weil die Assets der Amerikaner im Ausland um ein Vielfaches hoeher gewesen sind.Neben der amerikanischen Sau Immobilienblase gibt es auch eine Europaeische, die auch noch ein Ferkel ist. Die Blase laesst gerade vor allem in England und Spanien die Luft ab, die das Ferkel zur Sau werden laesst. Kuerzlich war im Handelsblatt zu lesen, dass es vor allem deutsche Banken sind, die dortige Immobilien finanziert haben.Die Sau Staatsgarantie fuer Einlagen bei deutschen Banken sollte auch erhebliche Bauchschmerzen bereiten. Der Staat kann im Falle des Falles die Garantie wohl nur durch das Drucken von frischem Geld erfuellen.Und was passiert eigentlich wenn? Jede Sau zieht eine neue, uebel riechende Dunstwolke hinter sich her...Nun darf man nicht alles nur Schwarz malen. Deutschlands groesste Anlegerzeitung, die BILD, schreibt immer haeufiger von Schwarzen Boersentagen (gibt es eigentlich noch Wochentage, die nicht schwarz waren). Das erinnert an den Internethype vor dem Platzen der zugehoerigen Blase. Vielleicht ist das ein Indikator, dass in absehbarer Zeit ein Ende der Abwaertsbewegung kommt. Und auch Grossinvestoren wie Herr Buffet deckt sich mittlerweile wohl ein, was angesichts des Volumens nur Schrittweise erfolgen kann, aber auch ein zumindest nicht negatives Signal ist.Aber kurzfristig wuerde ich eher Claus folgen: Naechstes Ziel 3600, und dann Richtung 2200. Das Window-Dressing zum Jahresultimo duerfte in diesem Jahr wohl baerish ausfallen...
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